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Sardinien

Nach Sizilien ist Sardinien die zweitgrößte Insel Italiens – und des gesamten Mittelmeeres. Sardinien ist ein kleiner Kontinent für sich – mit einer langen Geschichte, einer vielfältigen Landschaft und einer ebenso langen wie reizvollen Küstenlinie.

Sardinien ist 280 Kilometer Lang und bis zu 145 Kilometer breit. Knapp 1,7 Millionen Menschen leben auf der Insel, rund ein Viertel davon im Großraum der Inselhauptstadt Cagliari. Die Insel ist dünn besiedelt: Außer der Hauptstadt gibt es kaum größere Städte, das Leben spielt sich vielfach in kleinen Dörfern im Landesinneren ab, wie schon vor Jahrhunderten.

Nuraghen, Phönizier und Römer

Sardinien lockte schon immer Eroberer und Gäste an. Zunächst war es das Volk der Nuraghen, dass sich ab 2000 v. Chr. auf der Insel niederließ. Sie hinterließen Tausende von sogenannten Nuraghen überall auf der Insel, bis zu 20 Meter hohe, runde Steintürme. Auch spätere Eroberer wie die Phönizier und die Römer vererbten der Insel zahlreiche Bauwerke, etwa die Ruinenstadt Nora oder das Amphitheater von Cagliari. Zu Beginn der Neuzeit fiel die Insel in spanische Hände. Noch heute gilt Alghero im Nordwesten Sardiniens als die spanischste Stadt außerhalb Spaniens.

Die Anfänge des Tourismus

Bei so vielen Eroberern kein Wunder, dass sich die Sarden häufig ins Landesinnere ihres Mini-Kontinents zurückzogen – in die Berge (bis zu 1900 Meter hoch), Täler, Hochebenen und Wälder, die noch heute teils schwer zugänglich und vom Tourismus daher kaum berührt sind. Die Eroberer des 20. Jahrhunderts waren Touristen, und zwar zunächst vor allem Edel-Touristen, die sich an der Costa Smeralda erholen wollten. Anfang der 60er-Jahre kaufte der schwerreiche Aga Khan im Nordosten Sardiniens riesige Ländereien an der Küste und ließ eine Art Modell-Feriensiedlung für die Reichen und Schönen des Jetsets errichten. Hauptort der noch immer recht exklusiven Costa Smeralda ist Porto Cervo. Längst aber hat der Strandtourismus auch andere Abschnitte der 1800 Kilometer langen Küste erreicht, etwa die Costa Rej im Südosten oder die Marina di Bari im Osten.

Klima und beste Reisezeit

Die beste Reisezeit ist abhängig vom Urlaubsthema. Wer einfach nur Strandurlaub machen will, kommt im Hochsommer. Die Badesaison geht von Juni bis September, wo das Thermometer schon mal auf 40 Grad klettern kann (durchschnittliche Tagestemperatur im August: 31 Grad). Das Mittelmeer-Wasser erreicht dann Temperaturen von bis zu 24 Grad. Die besten Reisezeiten für die Erkundung der Landschaften und kulturellen Attraktionen Sardiniens sind Frühjahr und Herbst. Selbst der Winter kann noch warm und sonnig sein, aber viele Hotels machen zwischen Oktober und April dicht.

Anreise nach Sardinien

Sardinien hat mit Caligiari, Olbia und Alghero drei internationale Flughäfen, die Verbindungen nach Deutschland bieten. Mit dem italienischen Festland ist Sardinien durch mehrere Fährlinien verbunden, etwa zwischen Civitavecchia und Olbia oder ab Genua, La Spezia und Livorno.

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